Alle LeistungenLeistung 03 / 05

Zutrittssysteme

Zutritt und Kommunikation. Einfach verbunden.

Wer darf wann wohin? Moderne Zutrittssysteme ersetzen starre Schlüsselverwaltung durch flexible Berechtigungen – komfortabel, nachvollziehbar und erweiterbar. Wir planen Schließ- und Zutrittslösungen in Bonn, Alfter und im Rhein-Sieg-Kreis.

Illustrative Eingangsszene: Besucher an einer 2N Türsprechanlage mit Touchdisplay

Schließtechnik im Alltag

Ein Zugang. Viele Möglichkeiten.

Gewerbe

Den Arbeitsalltag öffnen.

Am Büro, am Nebenraum oder am Mitarbeitereingang: Zugänge und Zeiten werden passend zur Nutzung organisiert.

Illustrative Anwendungsszene: Eine Person betätigt einen elektronischen Schließknauf an einer Bürotür.
Zutritt im Unternehmen

2N IP Style

Sehen, sprechen und den Zugang freigeben.

Illustrative Szene: Ein Besucher wählt seinen Ansprechpartner an einer 2N Türsprechanlage

Das Touchdisplay der 2N IP Style verbindet Türkommunikation mit verschiedenen Zutrittswegen. Innenstation, Telefonanbindung oder mobile Bedienung wählen wir passend zu Ihrer Installation.

  1. 01

    Ansprechpartner wählen

    Der Besucher klingelt über die Sprechanlage.

  2. 02

    Sprechen und prüfen

    Der zuständige Ansprechpartner klärt das Anliegen über die eingerichtete Gegenstelle.

  3. 03

    Tür freigeben

    Die Freigabe steuert den passend angeschlossenen Türöffner.

  4. 04

    Zutritt ermöglichen

    Der Besucher kann die Tür innerhalb des vorgesehenen Freigabezeitraums öffnen.

Vorbereiteter Besuch

QR-Zutritt statt Schlüsselübergabe.

  1. 01

    Besuch vorbereiten

    Die Verwaltung erstellt in 2N Access Commander einen zeitlich begrenzten QR-Zugang.

  2. 02

    Code vorhalten

    Der Besucher präsentiert den Code am dafür konfigurierten 2N-Gerät.

  3. 03

    Gültigkeit prüfen

    Berechtigung und Zeitraum entscheiden über den Zutritt.

  4. 04

    Tür öffnet oder bleibt zu

    Ein gültiger Code löst die Freigabe aus; ein abgelaufener oder nicht berechtigter Code nicht.

Die konkrete Geräte-, Software- und Lizenzkonfiguration sowie die Türschnittstelle werden vorab abgestimmt.

Einsatzfall · Einfahrt

Berechtigung prüfen. Zufahrt freigeben.

Ein lesbares Kennzeichen ist die Identifikation. Erst die gültige Berechtigung entscheidet, ob die Schranke öffnet. Testen Sie beide Fälle.

Kennzeichenbasierte ZufahrtAlle Schritte im Überblick
  1. Schritt 1 / 4

    Fahrzeug nähert sich

    Eine Kamera beobachtet den festgelegten Zufahrtsbereich. Blickwinkel, Beleuchtung und Kennzeichengröße werden bei der Planung berücksichtigt.

    Erkanntes Kennzeichen
    Noch nicht erfasst
    Berechtigung
    Noch nicht geprüft
    Freigabe
    Noch keine Freigabe
    TL 1234KENNZEICHENErfassung steht ausSCHRANKE GESCHLOSSEN
  2. Schritt 2 / 4

    Kennzeichen erfassen

    Die passende Erkennungssoftware liest das Kennzeichen. Das Beispiel verwendet das fiktive Kennzeichen TL 1234.

    Erkanntes Kennzeichen
    TL 1234
    Berechtigung
    Noch nicht geprüft
    Freigabe
    Noch keine Freigabe
    TL 1234KENNZEICHENTL 1234 · erfasstSCHRANKE GESCHLOSSEN
  3. Schritt 3 / 4

    Berechtigung prüfen

    Das erkannte Kennzeichen wird mit der hinterlegten Berechtigung und ihrer zeitlichen Gültigkeit abgeglichen.

    Erkanntes Kennzeichen
    TL 1234
    Berechtigung
    Gültig
    Freigabe
    Noch keine Freigabe
    TL 1234KENNZEICHENTL 1234 · erfasstSCHRANKE GESCHLOSSEN
  4. Schritt 4 / 4

    Zufahrt steuern

    Nur eine gültige Berechtigung führt über die eingerichtete Steuerungsschnittstelle zur Freigabe. Bei fehlender Berechtigung bleibt die Schranke geschlossen.

    Erkanntes Kennzeichen
    TL 1234
    Berechtigung
    Gültig
    Freigabe
    Erteilt · Schranke öffnet
    TL 1234KENNZEICHENTL 1234 · erfasstSCHRANKE OFFEN

Ablaufdemo mit fiktivem Kennzeichen. Kamera, Erkennungssoftware, Berechtigungsverwaltung und Tor-/Schrankenschnittstelle müssen zusammenpassen. Nicht lesbare oder nicht berechtigte Kennzeichen erzeugen keine automatische Freigabe; der Ersatzablauf wird geplant.

Ein Herstellerbeispiel ist AXIS License Plate Verifier auf einer kompatiblen Kamera, etwa dem P1465-LE-3 Kit. Erfassungswinkel, Berechtigungsliste, passende I/O- oder Controller-Anbindung und die Sicherheitseinrichtungen des Tores werden gemeinsam geplant. Kennzeichenerkennung allein betätigt noch keine Schranke.

Kennzeichenerkennung und Videoanalyse

Bosch Zutrittssoftware · Keenfinity

Von APE zu AMS.
Mit einem Plan für Ihren Bestand.

Sie nutzen Access Professional Edition (APE)? Wir prüfen den Wechsel zum Access Management System (AMS) anhand Ihrer bestehenden Zutrittsanlage – von den eingesetzten Komponenten bis zu den benötigten Berechtigungen.

APE-Bestand prüfen lassen
  1. Bestand aufnehmen
  2. Versionen, Hardware und Lizenzen prüfen
  3. Migration und Betriebsübergang planen
  4. AMS einrichten und geeignete Daten übernehmen
  5. Funktionen testen und Anwender einweisen
  6. Laufende Betreuung vereinbaren

Die dokumentierte Migration ersetzt keine Prüfung der Konfiguration. Eine vollständige automatische Übernahme aller Daten, Rechte und Geräte ist nicht vorausgesetzt.

Herstellerdokumentation zur Migration (PDF)

Softwarewartung und persönliche Betreuung

Das Software Maintenance Agreement (SMA) regelt die Herstellerleistungen für die erfasste Software nach Vertragsumfang. Dazu können neue Softwareversionen, Sicherheitsupdates und Herstellerunterstützung gehören. Unsere Betreuung Ihrer Anlage – etwa Abstimmung, Wartung und Unterstützung im Betrieb – vereinbaren wir gesondert mit Ihnen.

Leistungsumfang & Planung

Zugänge und Rechte zusammen planen.

Die Anwendung gibt die Richtung vor. Funktionen, Technik und laufenden Betrieb stimmen wir auf Ihr Objekt ab.

Schließanlagen und digitale Zylinder
Berechtigungen werden für passende Türen und Zeiten vergeben. Wann eine Änderung oder Sperre am Zylinder wirksam ist, hängt vom System und seinem Aktualisierungsweg ab.
Wandleser und Motorschlösser
Leser, Türsteuerung und Verriegelung werden auf die Tür und ihre Nutzung abgestimmt. Das unterstützt den kontrollierten Zutritt auch an stark frequentierten Eingängen.
Das passende Zutrittsmedium
Schlüssel, Karte, PIN oder Smartphone werden entsprechend der gewählten Lösung eingesetzt. Das Medium wird geprüft, bevor eine Tür freigegeben wird; Verlust und Sperrung brauchen einen geregelten Ablauf.
Türkommunikation mit 2N IP Style
Besucher klingeln an der Sprechanlage, kommunizieren mit der zuständigen Person und erhalten bei Freigabe Zutritt. Das 2N IP Style verbindet Kamera, Touchdisplay und mehrere Zutrittsverfahren in einem Gerät.
Besucherzutritt mit QR-Code
Bei passender 2N-Konfiguration kann ein Besucher einen zeitlich gültigen QR-Code vorzeigen. Erst die Prüfung der Berechtigung entscheidet über die Türfreigabe.
Fahrzeugzufahrt nach Berechtigungsprüfung
Eine passende Kamera erfasst das Kennzeichen. Erkennungssoftware und Zutrittssteuerung prüfen die hinterlegte Berechtigung; über eine abgestimmte Schnittstelle öffnet die Schranke oder bleibt geschlossen.
Von APE zu AMS
Eine Migration von Access Professional Edition (APE) auf Access Management System (AMS) beginnt mit der Prüfung von Softwarestand, Hardware und Lizenzen. Datenübernahme, zusätzliche Konfiguration, Funktionstest und Betreuung werden daraus geplant.
Integration in IT- und Alarmtechnik
Kompatible Schnittstellen können Zutritt, IT und Alarmtechnik verbinden. Für TELENOT-Zutrittslösungen und ASSA ABLOY CLIQ wählen wir jeweils die passenden Zylinder, Leser und Medien innerhalb der vorgesehenen Systemkonfiguration.

Kundenstimme über die Zusammenarbeit

Sie sind immer erreichbar, wenn ich ein Problem mit meiner Alarmanlage habe, geben sofort Rückmeldung und beheben es unverzüglich. Das ist für mich Kundenservice im besten Sinn!
Anonyme Kundenstimme

Häufige Fragen

Antworten für Ihre Entscheidung.

Nicht zwingend. Viele digitale Schließsysteme lassen sich in bestehende Türen integrieren. Wir prüfen die vorhandene Mechanik und schlagen die sinnvollste Ergänzung oder Erweiterung vor.

Die Berechtigung wird in der Verwaltung geändert oder eine Sperre beauftragt. Bei Offline-Zylindern ist diese erst nach dem vorgesehenen Aktualisierungsschritt am jeweiligen Zylinder wirksam. Bei CLIQ Go wird ein verlorener Schlüssel über einen Aktualisierungsschlüssel an den betroffenen Zylindern gesperrt; die Ausführung wird anschließend an die Verwaltung zurückgemeldet.

Bei geeigneten Systemen lassen sich Rechte bestimmten Personen, Türen und Zeiten zuordnen. Welche Möglichkeiten verfügbar sind und wie Änderungen übertragen werden, wird anhand der gewählten Schließ- oder Zutrittslösung festgelegt.

Viele Zutrittskomponenten können lokal hinterlegte Berechtigungen auch ohne Internet prüfen. Fernverwaltung, neue Rechte und cloudabhängige Funktionen können jedoch ausfallen oder verzögert sein. Das Verhalten bei Netzwerk- und Stromausfall wird für das konkrete System geplant und getestet.

Bei kompatibler Technik und passender Konfiguration ja. Eine Verknüpfung muss Berechtigungen, Scharfschaltzustände und die vorgesehene Bedienung berücksichtigen. Wir prüfen die Schnittstellen; eine beliebige Kombination von Herstellern ist damit nicht zugesagt.

Besucher wählen einen Ansprechpartner, führen das Gespräch über die Sprechanlage und werden bei Freigabe eingelassen. Alternativ unterstützt die 2N IP Style QR-Zutritt. Ein zeitlich gültiger Besuchercode setzt eine passend eingerichtete Verwaltung und Türanbindung voraus; das bloße Erkennen eines QR-Codes öffnet die Tür nicht automatisch.

Nein. Zuerst muss das Kennzeichen erfasst und einer gültigen Berechtigung zugeordnet werden. Erst danach kann eine passende Schnittstelle die Tor- oder Schrankensteuerung freigeben. Kamera, Erkennungssoftware, Zutrittsverwaltung und Torsteuerung müssen dafür zusammenpassen.

Das hängt vom Ausgangsstand ab. Der Hersteller dokumentiert eine Datenmigration von APE 3.8 zu AMS ab 3.0, einschließlich Personen- und Berechtigungsinformationen. Hardwarestruktur und Zuordnung von Eingängen benötigen zusätzliche Konfiguration. Wir beginnen deshalb mit einer Bestandsprüfung und planen Datenübernahme, Funktionstests und Einweisung für die konkrete Anlage.

SMA steht für Software Maintenance Agreement, also Softwarewartungsvertrag. Bei AMS regelt der Herstellervertrag die enthaltenen Softwareversionen, Sicherheitsupdates und Unterstützungsleistungen. Unsere Begleitung bei Planung, Inbetriebnahme und Betrieb wird davon getrennt vereinbart; Reaktionszeiten und Serviceumfang ergeben sich aus der jeweiligen Vereinbarung.